
Flüssigkeit pro Tag
Die tägliche Flüssigkeitszufuhr muss der verbleibenden Urinausscheidung angepasst werden, was für die meisten Patienten eine Rücknahme der täglichen Trinkmenge bedeutet. Es sollte möglichst die Ausscheidung in ml zuzüglich 500ml Flüssigkeit nicht überschritten werden. Bei einer Restausscheidung von 600 ml dürfen also insgesamt 1,1 Liter (1.100 ml) Flüssigkeit aufgenommen werden. Es ist sinnvoll, zunächst die tägliche Flüssigkeitsaufnahme zu bilanzieren, also Ausscheidungsmenge und Tagesbedarf zu bestimmen. So lassen sich am besten nachteilige Folgen einer Überwässerung vermeiden, z. B. auf die Lungen (Atemnot) oder Blutdruckprobleme.

