

Irmgard Landthaler
Ernährungsberaterin
München 2005
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. In besonderem Maße gilt dies für Menschen mit Nierenerkrankungen, sind doch Ernährungsprobleme gerade bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz recht häufig. Übelkeit oder Appetitlosigkeit sind dafür ebenso ursächlich, wie die Angst vor den Gefahren einer „falschen“ Ernährung.
Dabei gibt es die Nierendiät gar nicht. Vielmehr sind Empfehlungen zur Ernährung immer an die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Beachten Sie bitte: Individuelle Ernährungs-Empfehlungen können sich auch im Verlauf der Erkrankung oder im Rahmen von Änderungen der Lebensverhältnisse ändern.
Grundsätzlich gilt: Nur eine zielgerichtete, bewusste Ernährung führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität.
Eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte, individuelle Diät ist bei allen Formen von Nierenerkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Dabei geht es jedoch nicht um eine ‚gesunde Ernährung‘ im allgemeinen - so kann sich beispielsweise ein Dialysepatient beim Verzehr von zu viel Obst (kaliumhaltig!) in lebensgefährliche Situationen bringen.
- Problemfall Eiweiß: Prä-Dialyse
- Empfohlene Eiweißzufuhr bei Dialyse
- Flüssigkeit pro Tag
- Phosphor
- Kalium
- Mangel- und Unterernährung
- Wie setzt sich eine bewusste Ernährung zusammen?

