
Was können Dialysepatienten gegen Durst tun?
Obwohl Dialysepatienten zu viel Wasser im Körper haben, leiden häufig unter starkem Durstgefühl. Ein Phänomen, das bis heute wissenschaftlich nicht geklärt ist. Auch wenn es schwer fällt, sollte ein Dialysepatient die tägliche Gewichtszunahme an Wasser auf 500 bis 1.000 ml begrenzen. Die Dialyse ist dann weniger anstrengend, da weniger Flüssigkeit entfernt werden muss.
Gegen den Durst helfen:
- Saure Zitronenbonbons oder Zitronenstückchen lutschen, sie regen den Speichelfluss an.
- Kaugummi ohne Zucker kauen
- Tee mit Zitrone trinken
- Medikamente mit dem Essen einnehmen (spart Flüssigkeit)
- Langsam und kontrolliert trinken. Nie aus der Flasche. Mengen notieren
- Vorsicht bei süßen und salzigen Nahrungsmitteln
- Beim Kochen frische Kräuter statt Salz verwenden
- Auf die Blutzuckerwerte achten
Das Lutschen von Eiswürfeln ist dagegen nicht zu empfehlen, da die Flüssigkeitsmenge häufig unterschätzt wird. Der Kältereiz verursacht außerdem ein Brennen der Mundschleimhaut, die das Durstgefühl noch verstärkt.

