
Nieren und Blutdruck - Welche Wechselwirkungen haben sie?
Kranke Nieren werden schlecht durchblutet. Als Gegenmaßnahme produzieren sie mehr Renin, ein Hormon, das den Blutdruck erhöht, um die Nierendurchblutung zu verbessern. Mit schwerwiegenden Folgen: Zum einen verschlechtert der erhöhte Blutdruck die Nierenfunktion, zum anderen schädigt er andere Organe wie Herz, Augen und Gehirn. Ein gut eingestellter Blutdruck ist deshalb von entscheidender Bedeutung für Nierenkranke. Je niedriger der Blutdruck desto langsamer schreitet die Krankheit fort. Idealerweise sollte der Blutdruck unter 140/80 mmHg liegen. Ein optimaler Wert kann durch blutdrucksenkende Medikamente (Antihypertensiva) erreicht werden. Welche Tabletten die richtigen sind, sollte mit dem Facharzt (Nephrologen) besprochen werden.

